400% Wachstum bis 2010

Online, Mobile, Netze und Content

Bis 2010 soll die Konvergenz von Technologien, Content etc. kommen und uns bis 2010 ein Wachstum von 400% bescheren?

"Die Studie der EU zeigt, dass die Verbreitung von Online-Inhalten für den Massenmarkt dank des Breitbandausbaus und moderner Mobilnetze sowie der großen Verbreitung digitaler Geräte Wirklichkeit wird, wodurch einzigartige Chancen für Europa entstehen.
 
Die lang erwartete digitale Konvergenz ist dabei, wirtschaftliche Realität zu werden, und damit eröffnen sich beeindruckende Möglichkeiten für die europäischen Verbraucher, Inhalteanbieter und den Technologiesektor, erklärte die für die Informations- gesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. Um von der technologischen Konvergenz zu profitieren, werden wir dort, wo ein modernisierter und binnenmarktorientierter Ansatz einen Mehrwert für europäische Inhalte schaffen kann, einige technische und rechtliche Fragen mit neuen Augen betrachten müssen. Für die Vorbereitung meiner Initiative „Online-Inhalte in Europas Binnenmarkt, die für das zweite Halbjahr 2007 geplant ist, wird sich diese aktuelle Studie als sehr hilfreich erweisen."

Medienmitteilung EU (PDF)

Mobile Marketing mit Premium- und/oder Largeaccount-Nrn.

Studie zur Nutzung von Premium-Nrn. für Mobile "Aktionen"

Zu Beginn weg: Mit "Aktionen" meine ich verschiedenste Formen von Dialogen und/oder Interaktionen per SMS über eine Premium-Nr. (1) und/oder Large-Nr. (2).

Die MMA bietet unter folgenden Link (PDF/E) eine Studie zu diesen Thema. Faireweise will ich anfügen, dass sie vom vergangenen Juni 06 ist - aber sicher dennoch eine interessante Basisinformation.
 
Aussagen gelten für die CH mit allen MNOs:
 
1: Premium-Nr.: (z.Bsp. 939)
  • Ist eine für den Benutzer kostenpflichtige Nr.  für den Empfang der SMS
  • Der Benutzer bezahlt für den Empfang der SMS (MT) mindestens CHF 0.20/SMS oder mehr, wovon ein Teil an den jeweiligen MNO geht
  • Die SMS (MO) wird dem User nicht belastet (CHF 0.00)
2. Large-Account-Nr.: (z.Bsp. 723)
  • Ist eine für den Benutzer kostenlose Nr.  für den Empfang der SMS (MT)
  • Die Kosten für den Versand der SMS (MT) an den Benutzer übernimmt der Anbieter (Werbetreibender, Serviceanbieter)
  • Die SMS (MO) wird dem User belastet (Abhängig vom jeweilgen MNO und Abo-Typ, Pre- vs. Postpaid) 
MO = Mobile Originated - Vom und/oder an den Benutzer gesandt
MT = Mobile Terminated - Vom Anbieter an den Benutzer gesandt
 

Linux Open-Source-Platform für Mobile Devices

Linux goes Mobile

Führende Hersteller wie Motorola, NEC, Panasonic Mobile Communications, Samsung Electronics, NTT DoCoMo and Vodafone unterstützen die Entwicklung einer Open-Source- Platform für Mobile-Devices mit dem OS LINUX und habe sich unter dem Begriff LiMO Foundation zusammengetan.
limo
Hier wird wie bei anderen Open-Source-Projekten jeder dazu eingeladen, seine Innovationen, Anfordeungen Erwartungen, Wünsche und Code etc. einzubringen. User Generated MOS ;).

Dazu kommt noch eine weitere Gruppe Namens LiPS. Diese wiederum Verfolgen das Ziel der Entwicklung einer Platform welche das Verteilen von Linux basierenden Anwendungen ermöglicht. Hier findet man Partner wie Texas Instruments, ZTE and Freescale, France Telecom, Telecom Italia, Palmsource Inc and McAfee und auch Esmertec ist dabei.
lips
Da könnte also einiges in Bewegung kommen - bei den App's wie auch beim OS. Motorola hatte ja schon einmal ein Linux-Handy im Angebot, was aber bei der breiten Masse keinen Erfolg hatte.

Medienmitteilung LiMO Foundation (PDF)

Mobile Interactiv - MOUGC

Mobile-TV, MOSO, Web 2.0, UCG

Wie man heute unterschiedlichen Medienberichten, Blogs lesen konnte (siehe kursiven Textauszug von unten) schlägt Vodafone in D neue interaktive, dialog- und communityorientierte Wege ein. Was wird es den User kosten? Wird dass bei uns in der CH auch eingeführt? Wenn ja - was geschieht mit Betty-TV?

Interessant wird auch sein, wie Mehrwertdienstanbieter in D auf diesen Mitteilung reagieren. Sind sie doch gleichzeitig Kunde der Operators - in diesem Falle Vodafone D - für Premium-Dienste. Und viele bestehenden SMS-Quizzes und SMS-Votings werden doch über diese direkt und/oder indirekt betrieben.

"Vodafone zeigt zur CeBIT 2007 als erster Telekommunikationsanbieter interaktive TV-Programme im MobileTV. Mit der neuen Version des TV-Players können Vodafone live!-Kunden während bestimmter Sendungen direkt über ihr Handy an Votings und Gewinnspielen teilnehmen. Ein weiteres Highlight ist die Einführung einer Video-Community im Vodafone live!-Portal, bei der Kunden selbstgedrehte Videos per Handy hochladen und bewerten können. Mit dem Vodafone Sitebuilder lassen sich ganz einfach eigene Webseiten auf dem Handy und im Internet erstellen.

Mobile Video-Community:
Vodafone startet das mobile Web 2.0-Zeitalter mit einem Highlight: Wenn unterwegs etwas Spannendes passiert, können Hobbyregisseure diese Ereignisse per Video mit ihrem Handy festhalten, ins Vodafone live!-Portal einstellen, mit ihren Freunden teilen und von ihnen bewerten lassen. Vodafone plant zukünftig eine Vergütung für Autoren, die eigene Videos ins Portal gestellt haben. Die Höhe der Vergütung orientiert sich an der Zahl der erfolgten Downloads. So steigt nicht nur der Fun-Faktor, auch der eigene Geldbeutel profitiert vom Mitmachen. Das Einstellen erfolgt ganz einfach per MMS- oder WAP-Upload. Eine Suchfunktion erleichtert es, Videoclips zu finden. Nach dem Anschauen können Freunde und Mitglieder Feedback und Bewertungen hinterlassen. Die neue Video-Community funktioniert sowohl per PC zu Hause als auch unterwegs mit dem Vodafone live!-Handy."

Link:
Medienmitteilung

Myspace - Wachstum mit Mobile Services

MOSO und UCG bei jungen Zielgruppe beliebt

MySpace Receives the Most Mobile-Generated Content on Both Sides of the Atlantic, According to Telephia

SAN FRANCISCO, CA and LONDON -- (MARKET WIRE) -- January 24, 2007 -- U.K. and U.S. mobile phones users are starting to put their phones to work creating and uploading content to a variety of websites, with social networking sites leading the way. The latest research from Telephia, the world's largest provider of syndicated consumer research to the telecom and mobile media markets, shows that around four percent of U.K. mobile users have uploaded content created on their mobile phones to social networking sites, video and picture sharing sites, blogs and personal web pages.

Although uploading from mobile is not yet a mainstream activity, it is already ranking close to watching mobile video in popularity, and the fact that users are finding ways to send their content even to sites that do not yet offer a facility to upload direct from mobiles suggests strong latent demand for mobile to be integrated into the social networking world (see Table 1).

"Social networking sites have taken the web by storm. Eighty-five percent of U.K. consumers are using text messaging to stay connected to their peers at all times and more than 80 percent of new phones sold are camera phones. Put this together with Vodafone and O2's declared interest in offering mobile services from MySpace and Bebo, and you can see why social networking in the U.K. will spread from the PC to the street in 2007 and beyond," says Reza Chady, Telephia's managing director for Europe.


Table 1: Penetration of Data Activities Amongst U.K. Mobile Users

Activity Proportion of U.K. Mobile Subscriber
SMS 85%
MMS 35%
Games 26%
Internet 19%
Ringtones 15%
Music 14%
Email 11%
Uploads 4%
Video 3%

Source: Telephia TAM Report, U.K., Q3 2006

Telephia's research in the U.K. suggests that MySpace is the site receiving content from the highest number of mobile consumers, with 21 percent of mobile uploaders saying that they have sent content there (see Table 2). Windows Live Spaces, which launched a mobile version in 2006, is close behind at 19 percent. Video-sharing site YouTube and social networking site Bebo are in joint third place at 9 percent. Mobile uploading is particularly popular with younger consumers. 15-24 year olds are almost twice as likely to be doing it as other age groups.

In the U.S., where a mobile version of MySpace is available both on the Cingular network and the data-centric Helio service, six percent of mobile users are uploading content to sites from their phones. Social networking sites dominate here also, with 32 percent of mobile uploaders putting content onto MySpace (see Table 2). In the U.S. as in the U.K., uploading content from the phone is most popular with younger consumers, with 15-24 year olds being the most likely group to be doing it and MySpace receiving the dominant share of their uploads.

Table 2: Top Websites Receiving Mobile-generated Content (U.K. and U.S.)

Websites % of Mobile Uploaders Websites % of Mobile Uploaders
in the U.K.* in the U.S.*

MySpace 21% MySpace 32%
Live Spaces 19% Facebook 13%
YouTube 9% Windows Live Spaces 11%
Bebo 9% YouTube 9%
Hi5 7% Hi5 6%

Source: Telephia Audience Measurement Report, U.K. and U.S., Q3 2006

*Note: Percentage of mobile users who claim to have uploaded content
from their phones to websites

Quelle:
Marketwire

Mobile Musik-Videos erstellen

Mit dem Handy und/oder per Web eigene interkative Musik-Video-Clips erstellen

"Die "Mobilmachung" des Clipgenerators ermöglicht interaktive, private Musikvideos in wenigen Minuten auf dem Handy - zum Videoversand, zum Videotausch oder als selbst erstellter "visualisierter" Klingelton. Die innovative und mehrfach prämierte Videotechnik ist das führende und einzige Video-Gestaltungstool, das rechtlich gesicherte usergenerated Musikvideos erstellt. Der mobile Multimedia-Trend setzt damit den Erfolg der Online Video-Communities fort. Aus eigenen Digitalbildern oder Videos können auf dem Handy mit dem "Clipgenerator mobile" in kurzer Zeit effektvolle Musikvideos erstellt werden." - Weiter geht's hier

Wikiabfrage per Handy

Handy liest WIKI-Einträge vor

"Per SMS-Abfrage können Handyanwender ab sofort auf eine Sprachausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia zugreifen. Wer sich unterwegs über einen Begriff informieren möchte, schickt das Suchwort per SMS an eine deutsche Mobilfunknummer. Nach wenigen Minuten kann der angeforderte Artikel über eine deutsche Festnetznummer abgerufen bzw. angehört werden. Erfinder des innovativen Dienstes ist Andreas Bischoff von der FernUniversität Hagen, der bereits im Frühjahr vergangenen Jahres mit einer Online-Sprachausgabe des beliebten Nachschlageportals gestartet war.

"Die Idee hinter dem Projekt ist es, Informationen überall und auf verschiedene Art und Weise zugänglich zu machen", nennt Bischoff im Interview mit pressetext einen wichtigen Motivationsgrund. Gerade für die Sprache als Ausgabemedium von Informationen existieren derzeit noch viel zu wenige Schnittstellen für Benutzer, meint Bischoff weiter. Aus dieser Überlegung heraus gründete der Wissenschaftler das Sprachausgabeportal Pediaphon, das auch als Grundlage für den neuen mobilen Service dient." - Weiter geht's hier

Kooaba & Mobile Marketing

Neue Mobile Marketing Lösung

Memolink: Eben entdeckt: Mann kann bei Kooaba einen Antrag für eine Sneak Preview beantragen, indem man eine Mail sendet.

Mobile P2P

Mobile Peer2Peer-Netzwerk

Was schon lange bei vielen Anwendern beliebt ist - Filesharing - ist auch per Mobile bei Peerboxmobile verfügbar.

peerboxmobile
Der User kann per Handy - nach einer Registration und kostenlosen Softwaredownload - per Mobile auf unterschiedlichste Contents zugreifen. Dabei können Inhalte (Movies, Sounds, Games etc.) heruntergeladen werden. Man wählt via Mobile-Device einfache eine Such-Kategorie und schon erhält man eine Vielzahl von Contents.

p2p_cats
Zudem können Premium-Inhalte von Verlegern, Rechteinhabern aus div. Branchen wie Musik, Games, Movies etc. - als 3rd-Party-Content in diesem Netzwerk angeboten werden. Ein spezieller DRM-Server stellt sicher, dass diese Inhalte nur gegen Entgelt vom User bezogen werden können. Das ganze ist ein Angebot von Nareos.

EU-Roaming fee limitation

The Roaming-Battle

Via Telecompaper:

"Germany is using its European Union (EU) Presidency to propose that EU members restrict the roaming fees charged by mobile operators, reports the International Herald Tribune (IHT) citing unnamed people close to the plan. Germany wants the fees restricted to EUR 0.25 per minute for incoming and EUR 0.49 per minute for outgoing calls. The proposals were presented to members of an EU working group representing EU telecommunications ministers in the week ending 19 January. The plan shows that Germany wants to regulate retail costs, while France and the UK have previously proposed regulating roaming prices at the wholesale level."

Link:
ERG

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