Facts & Figures: Mobile-TV (dailyme.tv)

Mobile-TV mit Unicast (IPTV) - einige Zahlen

Gemäss BITKOM möchten ja gut 6 Mio. Deutsche Handy-Nutzer die Olympischen Spiele auch auf dem Handy mit- respektive verfolgen. Generell tut sich ja einiges im Deutschen Markt betreffend Mobile 3.0.

Nachdem ich schon mal über dailyme.tv berichtet habe - und die bei mir hier auch Werbung machen - und ich auch ohne diese Werbung ein Fan von dailyme.tv bin freut es mich, dass mir einige Daten zugespielt wurden, die ggf. von Interesse sein könnten.

1. Die am stärksten nachgefragten Formate (siehe auch Kategorie Top Viewed):

  • Deutsche Welle - Journal Schlagzeilen
  • ProSieben Galileo
  • ProSieben taff
  • Best of myvideo.de
  • N24 Kompakt
  • Ehrensenf
  • Sport 1TV
  • ProSieben SAM
  • Kabel Eins "Abenteuer Auto"
  • MTV "Pimp my Ride"
2. Altersverteilung

 

mobiletv_altersstruktur 

3. Rubriken, Kategorien, Formate, Genre mit der höchsten Nachfrage *
  •  News
  •  Comedy & Show
  •  Wissen, Natur & Tiere
  •  Best of
(*Nachfrage = gesehene Clips aus diesen Genres + Klicks unter www.dailyme.tv (Online und im mobilen Portal)

4. Einfluss der Länge des Contents auf Nutzerakzeptanz:

Die Nutzer bevorzugen Inhalte mit 3 bis 5 Minuten Länge, inhaltlich festem Rubrikcharakter und regelmäßigem Aktualitäts-Update. Allerdings werden aktuell auch längere Formate getestet, so zum Beispiel die Sat.1-CrimeSoap "Niedrig & Kuhnt", um zu analysieren, ob auch längere Formate mobil genutzt werden.

5. Leistungswerte in der Vermarktung:
  • Bannerformate (MMA-Standard): monatlich 250.000 PageImpressions
  • Bewegtbild-Formate für Werbung (VideoAd, Pre- und PostRoll) mit monatlich 100.000 PageImpressions
  • jedes Format mit Click-Through zur mobile Website, zu offline verfügbaren Metadaten (HTML)
  • Push-to-Call-Links
  • Targetingoptionen: contentbezogen, D-A-CH, Betriebssystem der Handymodelle, WLAN / UMTS-Nutzung etc.
  • Aggregation von Nutzerdaten (z.B. nutzt ein User im Durchschnitt dailyme.tv insgesamt 60 Minuten pro Woche)
Gratulation an das DM.TV-Team zur Zusammenarbeit mit Freenet.

Mobile-Greetings für Schweizer Olympia-Team

Mobile & Web-Motivation

Swiss Olympic ruft die Schweizer Bevölkerung auf, das Schweizer Olympia-Team in Peking mit Erfolgs- und Glückwünschen sowie Motivationstexten zu unterstützen. Unter den Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost, darunter ein Goldbarren im Wert von 10’000 Franken.

mobile_greetings
Die Teilnehmer können ihre Wünsche mittels SMS oder einer Eingabe auf der Website www.swissolympic.ch/fanpost einsenden.

Whitepaper: OMA & Mobilecodes

EAN/UPC, Datamatrix & QR-Code

OMA - openmobilealliance.org - ein Verbund von weltweit unterschiedlichsten Anbietern aus der Mobilen Branche hat zum Thema Mobile Tagging ein Whitepaper hergestellt.

Hier werden 3 Codes als Massstab definiert:
oma_mobilecodes

Hier kann man das WP downloaden.

Via Kaywa

Mobile Map-Nutzung wächst schneller als Online

Mobile Map's wächst

Immer mehr Handys verfügen über einen integrierten A/GPS-Chip oder der Nutzer verwendet einen ext. GPS-Modul in Verbindung mit dem Mobile Device um unterwegs sein Standort oder Zieladresse zu suchen und zu finden. Viele Handys verfügen zudem bereits über vorinstallierte Navigationssoftware mit umfangreichen Kartenmaterial (Map's).
mobile_map_access Eine neue Studie von comScore M:Metrics stellt fest, dass die Nutzung von Mobile Map's gegenüber traditionellen Online Map's rasant zunimmt. Bereits 8 % der US-Subscribers (Zuwachs von 82 %) und 3 % (Zuwachs von 49 %) der europäischen Subscribers nutzen Mobile Map's.

online_map_access

Gemäss der Studie ist dass iPhone das führende Device in den US für Mobile Map's. In Europa ist es Nokia mit den N95 und N70. Weiter Infos findet man hier...

Swisscom mit Opera Mini-Browser

ARPU-Wachstum mit mobile Internet

Swisscom bietet neu zusammen mit Opera Mini (vermutlich die Version 4.1) einen speziell auf die CH-Markt- und Nutzerbedürfnisse angepassten Handy-Browser mit dem Namen NATEL® Browser an. Beispiel für die Modifizierung sind die vorkonfigurierten Links auf der Startseite, welche den Links von den meist angewählten Webseiten der Schweiz entsprechen

Er soll dem Nutzer ermöglichen schneller mit dem Mobile Device im Internet zu surfen. Der Browser komprimiert die aufgerufenen Internetseite. Daher sollen weniger Datenmengen pro abgefragte Internetseite enstehen und dem Nutzer somit weniger Kosten verursachen.

Den Handy-Browser kann man sich kostenlos Downloaden indem man per Websubscribe seine  Handy-Nr. eingibt oder man das Keyword BROWSER an die Zielnummer 888 schickt (geht nur in der CH).

Mobile Webdesign und Entwicklung: Was sollte man wissen

The return - das mobile Internet

Lange wurde es prognostiziert, jetzt ist es - wieder - nachdem sich WAP nie durchgesetzt hatte - Realität: das mobile Internet. Für Webdesigner bedeutet das, dass sie sich früher oder später mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Denn mit dem Erstellen von Webseiten für mobile Endgeräte sind eine ganze Menge Fragen verbunden:

Wann ist eine mobile Fassung unabdinglich? Was sollte vorher beachtet werden? Und natürlich: Welche Techniken muss man beherrschen? Worauf muss man achten, wie sehen die Ausgabegeräte (OS) aus? Dabei geht es natürlich um die Fragen, wann ein mobiler Auftritt sinnvoll ist, welcher Content ausgewählt und wie der Auftritt schließlich konzipiert und umgesetzt werden soll. Wie soll man eine mobile Seitenstruktur anlegen, die Navigation anpassen, für vertikale, kleine Bildschirmauflösungen designen oder die Mobilen Webpages für verschiedene Mobile Devices testen. Fragen über Fragen..

Der Galileo Computing Verlag bietet ein ausführliches und umfassendes Buch mit dem Titel Mobiles Webdesign an. Es ist in Deutsch verfügbar. Hier kann man einen kostenlosen Auszug des Buches downloaden (PDF). Die Buch-Vollversion (ISBN-13: 978-3836211536) kann man direkt bei Amazon bestellen. Mit knapp 35 Euro ist man informiert und dokumentiert. Der Autor ist Manuel Bieh - langjähriger und bekannter Web- & Mobile Entwickler aus Dortmund.
mobile_webdesign
Es versetzt Website-Entwickler in die Lage, einen bestehenden oder geplanten Webauftritt für mobile Devices zu konzipieren und umzusetzen. Das Buch hält sich selbstverständlich an die Best Practices Standards des W3C.

  1. Chancen nutzen
    Wann ist es sinnvoll, in einen mobilen Auftritt zu investieren?

  2. Vorplanen, nicht nachbessern
    Welcher Content ist für den Nutzer relevant?

  3. Vertikal umdenken
    Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Bildschirmauflösung? Wie sieht korrektes (X)HTML (MP) und CSS für mobile Geräte aus?

  4. Entwickeln für mobile Endgeräte
    Einsetzen von UAProf und WURFL mit Praxistests

  5. Von Best Practices profitieren
Das Buch habe ich den letzten 2 Ferienwochen am Strand unter Beibezug von diverser Flüssigkeiten ;) gelesen. Man findet darin nicht nur umfassende Darstellung der Mobile Web Best Practices des W3C, sondern eine Vielzahl von Code- und anderen Beispielen. Eine Investition - und damit meine ich das  Buch - die sich lohnt.

Freie Parkplätze per Handy abfragen

Wo hat es noch Platz für meinen "Schlitten"

Die Parking Zürich AG, Betreiberin von diversen Parkhäusern in der Stadt Zürich, bietet einen  SMS- und WAP-Service um die Verfügbarkeit von freien Parkplätzen per Handy abzufragen an. Entweder man schickt das Keyword PARKING an die Nr. 963 (CHF 0.20/SMS-Abfrage) oder man besucht die URL: wap.parkingzuerichag.ch. Man erhält dann eine aktuelle Liste der freien Parkplätze je Parkhaus.
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Studie: Mobile Sound Snacking

Mobile Music = Espresso trinken (?)

Via Sony Ericsson

Verändertes Musikhörverhalten bei europäischen Jugendlichen

Eine im Auftrag von Sony Ericsson durchgeführte Studie bei 18- bis 24-Jährigen hat ergeben, dass diese Altersgruppe mehr Singles als Alben kauft und ein grosser Teil der Befragten die Lieder nicht mehr in ganzer Länge hört, sondern bereits vor dem Ende zum nächsten Titel springt. In der Schweiz haben 89% der befragten Jugendlichen angegeben, dass sie nur maximal 60 Sekunden eines Liedes anhören.

Ein neues Musikhörverhalten: Sound Snacking

Junge Leute ziehen es immer mehr vor, nur kurz in ein Lied hineinzuhören. Ein Verhalten wie man es vom Internet her bereits kennt. So wird auf Websites, wie zum Beispiel Youtube, Unterhaltung in mundgerechten Happen serviert. 58% der in der Schweiz in einer Studie befragten 18- bis 24-Jährigen gibt an, bereits nach 20 Sekunden zum nächsten Titel zu springen, nur gerade 7% lehnen sich zurück und geniessen ein Musikstück länger als eine Minute.

Gemäss der Studie verhält sich das Musikhören bei den Jungen immer mehr wie beim Genuss eines Espresso, der seine Wirkung auch unmittelbar nach dem Konsum entfaltet. 55% der Befragten geben an, dass sie bestimmte Lieder nicht mehr zur reinen Unterhaltung hören, sondern vielmehr, um sich rasch in eine andere Stimmung zu versetzen. Für die Vertiefung der ersten Sound-Snacking-Theorie liess Sony Ericsson zusätzliche biologische Studien durchführen, um festzustellen, ob das Hören von kurzen Musiksalven den Körper emotional und physisch beeinflusst. Die Ergebnisse dieser weiterführenden Studie sollen in Kürze vorliegen.

Musik als Stimmungsmacher

Tatsächlich benötigt es gerade einmal 30 Sekunden eines Liedes, um Menschen in eine andere Stimmung versetzen zu können. Dies ergab ein biologisches Experiment, das kürzlich in London an 200 Studenten durchgeführt wurde. 23% der Befragten in der Schweiz gaben an, ausgewählte Musiksnacks zu hören, um sich zu entspannen (10%), sich  aufzuheitern (10%), sich für die Arbeit zu motivieren (6%) oder auch, um in eine romantische Stimmung zu kommen (1%).

Janosch Brengel, Director of Business Management for Western Europe von Sony Ericsson, zur Studie: "Diese Studie bestätigte unsere Vermutung, dass bei den Musikhörgewohnheiten eine Veränderung stattgefunden hat. Wir konsumieren Musik in viel kürzeren Einheiten – was wir suchen, ist ein kurzer Musikgenuss auf dem Weg zur Arbeit, zwischen zwei Telefongesprächen oder zwischen Unterrichtsstunden. Dieser Trend zeigt uns, dass es in Zukunft noch wichtiger sein wird, Geräte zu gestalten, die einen einfachen Zugang zur Musik bieten.“

Ein Gerät, das bereits auf diesen Trend antwortet, ist das Sony Ericsson W350i. Es verfügt über Walkman-on-Top-Tasten, womit per Tastendruck durch die Musiktitel geblättert werden kann und sorgt somit für bequemes Sound Snacking.