Mobile Music = Espresso trinken (?)
Via Sony Ericsson
Verändertes Musikhörverhalten bei europäischen Jugendlichen
Eine im Auftrag von Sony Ericsson durchgeführte Studie bei 18- bis 24-Jährigen hat ergeben, dass diese Altersgruppe mehr Singles als Alben kauft und ein grosser Teil der Befragten die Lieder nicht mehr in ganzer Länge hört, sondern bereits vor dem Ende zum nächsten Titel springt. In der Schweiz haben 89% der befragten Jugendlichen angegeben, dass sie nur maximal 60 Sekunden eines Liedes anhören.
Ein neues Musikhörverhalten: Sound Snacking
Junge Leute ziehen es immer mehr vor, nur kurz in ein Lied hineinzuhören. Ein Verhalten wie man es vom Internet her bereits kennt. So wird auf Websites, wie zum Beispiel Youtube, Unterhaltung in mundgerechten Happen serviert. 58% der in der Schweiz in einer Studie befragten 18- bis 24-Jährigen gibt an, bereits nach 20 Sekunden zum nächsten Titel zu springen, nur gerade 7% lehnen sich zurück und geniessen ein Musikstück länger als eine Minute.
Gemäss der Studie verhält sich das Musikhören bei den Jungen immer mehr wie beim Genuss eines Espresso, der seine Wirkung auch unmittelbar nach dem Konsum entfaltet. 55% der Befragten geben an, dass sie bestimmte Lieder nicht mehr zur reinen Unterhaltung hören, sondern vielmehr, um sich rasch in eine andere Stimmung zu versetzen. Für die Vertiefung der ersten Sound-Snacking-Theorie liess Sony Ericsson zusätzliche biologische Studien durchführen, um festzustellen, ob das Hören von kurzen Musiksalven den Körper emotional und physisch beeinflusst. Die Ergebnisse dieser weiterführenden Studie sollen in Kürze vorliegen.
Musik als Stimmungsmacher
Tatsächlich benötigt es gerade einmal 30 Sekunden eines Liedes, um Menschen in eine andere Stimmung versetzen zu können. Dies ergab ein biologisches Experiment, das kürzlich in London an 200 Studenten durchgeführt wurde. 23% der Befragten in der Schweiz gaben an, ausgewählte Musiksnacks zu hören, um sich zu entspannen (10%), sich aufzuheitern (10%), sich für die Arbeit zu motivieren (6%) oder auch, um in eine romantische Stimmung zu kommen (1%).
Janosch Brengel, Director of Business Management for Western Europe von Sony Ericsson, zur Studie: "Diese Studie bestätigte unsere Vermutung, dass bei den Musikhörgewohnheiten eine Veränderung stattgefunden hat. Wir konsumieren Musik in viel kürzeren Einheiten – was wir suchen, ist ein kurzer Musikgenuss auf dem Weg zur Arbeit, zwischen zwei Telefongesprächen oder zwischen Unterrichtsstunden. Dieser Trend zeigt uns, dass es in Zukunft noch wichtiger sein wird, Geräte zu gestalten, die einen einfachen Zugang zur Musik bieten.“
Ein Gerät, das bereits auf diesen Trend antwortet, ist das
Sony Ericsson W350i. Es verfügt über Walkman-on-Top-Tasten, womit per Tastendruck durch die Musiktitel geblättert werden kann und sorgt somit für bequemes Sound Snacking.