Mobile Commerce & Retail-Solution

Heute starten wir mit einer Interview-Serie - natürlich zum Thema Mobile. Premiere mit Falk Wolsky von CleverCross.

 

mobile_retail_clevercross

 

Ihr nutzt meinen Content für eure Website - habe ich festgestellt ;). Was genau macht CleverCross?

Wir verfolgen die Nachrichten und Inhalte deines Blogs immer aufmerksam. Neben dem guten Barometer für den Schweizer Markt schätzen wir die hohe Qualität der Inhalte sehr.


Vielen Dank


Wir bieten im Sinne eines Lösungslieferanten unter der B2B Marke CleverCross ein Ecosystem für mobile Anwendungen die unter anderem auf den Bereich Retail fokussiert sind. Unter der B2C Marke "mobile-answers" bieten wir eine mobile und eine Web-Anwendung für Consumer an, die mit mobile-answers z.B. einfach mobil besser shoppen können. Wir sprechen von einem mobile-lifespace-assistant, da wir mit der mobile-answers Software nicht eine spezielle Anwendung ausliefern (wie etwa einen Shopping-Assistenten) sondern eine Plattform auf der der Benutzer eine Vielzahl von Anwendungen rund um "Produkte", "Räume" und andere Community-User erleben kann.


Mobile-answers lässt damit aus der Sicht von Retailern u.a. als interessantes Mulitchannel-Tool nutzen und wird durch Services und die Back-End Software von CleverCross ergänzt. Damit geben wir Retailern die Möglichkeiten einige der zentralen Probleme und Fragestellungen auf frische und moderne Weise anzupacken.

Wir bieten also "Brücken zwischen Retailern & Brands" und den Consumern in der Community. Dabei gehört z.B. Stammdatenmanagement (SA2-Worldsync-Anbindung) ebenso zu unseren Themen wie POS Environment & Checkout-Systeme.


Habt ihr schon Projekte am Laufen?

Ja, nur ganz offiziell dürfen wir erst ab Q1 2009 von den aktuellen Projekten erzählen. Du wirst aber mit Sicherheit davon in der nächsten Zeit hören...


Wer sind eure Kunden?

Usere Kunden sind Retailer oder Brands, die Produkt-Informationen und Services kunden-individuell, auf Locations zugeschnitten und sowohl web-basiert als auch als mobile Anwendungen vermitteln wollen. Ebenso unsere Kunden sind Unternehmen, die z.B. mobile Consumer-Cards anbieten oder Cross & Upselling über mobile Anwendungen realisieren - und damit nicht nur die nächste Kundengeneration begeistern werden.


Welche Technologien verwendet ihr?

Das Framework für das BackEnd verwendet z.B. einiges aus der Microsoft-Produktpalette. Ein Kern-Bestandteil ist unsere UDDI-Registry mit der wir einen gänzlich neuen Ansatz im SOA Bereich realisieren. Auf der Web-Anwendungsseite kommen klassische Anwendungs-Server im Java-Bereich zum Einsatz.

Für die mobile-answers Software verwenden wir im Augenblick Java, planen aber für 2009 "Betriebssystem-nahe" Versionen des Players. Die Entwicklung für Android hat bereits begonnen (womit ja das Umfeld im Augenblick gleich festgestellt werden kann ;-).

Im Grunde haben wir über die zusammengestellte Architektur der Systeme viele für mobile Anwendungen typischer Komponenten "gestrichen" und können damit unser SOA  Framework als leichtgewichtige und sehr flexible Basis - oder anders gesagt - als  Betriebssystem für das "Network of Things" verwenden. Über das System lösen wir viele Fragen, die andere Anbieter und Anwendungen nicht im Zusammenhang andenken oder bieten, wie etwa Stammdaten- und Produktdaten-Management, mobile Checkout Szenarien, Community-Anwendungen, LBS und "seamless mobile Application provisioning".


Gibt es schon Beta-Versionen?

Natürlich!. Wir arbeiten intensiv an einer allgemein verfügbaren Public-Beta Version und hoffen bereits in den nächsten Wochen auf dem dann ebenfalls aktivierten Portal "www.mobile-answers.com" diese zur Verfügung stellen zu können.

Wir vermuten, dass sich die "Product-Community" zu einem echten Renner entwickeln wird. Hier hat jeder die Möglichkeit sich eigene Wunschlisten oder Product-Bundles per Handy über fotografierte EAN-Codes zusammenzustellen und diese nach Belieben zu veröffentlichen. Wir fokussieren uns bei der "mobile-answers" Handy-Software auf das Erkennen von EAN-Codes (1D Barcode) und können darüber hinaus auch typische 2D Codes wie "QR-Code" und "Datamatrix" für den User erkennen und Nutzbar machen.

 
Herzlichen Dank Falk für das Mail-Interview. Im nächsten Interview wird Falk euch einige News betreffend RFID liefern.